Der erste Knaller kommt schon Tage vor Silvester. Irgendein gelangweilter Horst zündet ihn direkt vor Lidl und dein Hund zuckt zusammen, als hätte ihn wer getreten. Du zuckst auch sofort zusammen, denn du weißt genau, was das heißt: Es geht wieder los. Und mit dir denken das gerade Tausende andere Hundemenschen.
Dein Kopf rattert schon alles runter, was du irgendwo mal aufgeschnappt hast. Trösten, bloß nicht trösten, doch trösten? Deine Nachbarin schwört auf irgendein Mittel aus der Drogerie, ein selbsternannter Hundeprofi im Internet meint, ein Schluck Eierlikör beruhige den Hund (nein, niemals Alkohol, das ist für Hunde giftig) und irgendwo hast du was von Musik anmachen gelesen. Tausend Schnipsel im Kopf und keinen Plan, was davon wirklich was bringt.
Genau deswegen gebe ich dir hier den Notfallplan für Silvester mit Hund. Er zeigt dir, was du in den letzten Tagen vor Silvester noch tun kannst und was deinem Hund in der Nacht selbst hilft.
Die letzten Tage vor Silvester: das kannst du jetzt noch tun
Die letzten Tage vor Silvester mit Hund sind dein Vorsprung.Du kannst zwar nicht mehr das große Training aus dem Boden stampfen, aber du kannst einiges vorbereiten, damit die Nacht für deinen Hund leichter wird. Fang am besten heute an.
Such dir ruhige Gassi-Strecken
Ab dem 28., 29. Dezember knallt es tagsüber immer öfter. Überleg dir jetzt, wo du mit deinem Hund noch entspannt raus kannst. Meide offene Flächen, Spielplätze und Orte, an denen erfahrungsgemäß irgendwelche cis-hetero Männer aus den Löchern gekrochen kommen und anfangen, ihre Böller zu testen. Geh lieber ganz früh morgens raus, wenn es noch ruhig ist. Abends in der Dämmerung ist eher keine gute Idee, denn genau dann legen viele los.
Sichere deinen Hund doppelt
Ein Hund, der vor Schreck losreißt, ist in Sekunden weg. Deshalb sicherst du ihn an Silvester und den Tagen davor doppelt: ein gut sitzendes Sicherheitsgeschirr plus Halsband, verbunden mit einer Leine mit zwei Karabinern oder gleich zwei Leinen. Reißt sich dein Hund aus dem einen los, hält das andere. Das klingt nach viel, aber ein einziger Böller im falschen Moment reicht.
Und einmal ganz wichtig, weil das so viele vergessen: Check jetzt, ob dein Hund wirklich registriert ist. Die meisten Hunde tragen einen Chip, aber ein Chip allein bringt nichts, wenn die Daten nicht bei Tasso oder Findefix hinterlegt sind. Läuft dein Hund weg und findet ihn wer, kann er nur über die Registrierung zu dir zurück. Schau also nach: Ist er eingetragen, stimmen deine aktuelle Adresse und deine Telefonnummer? Das dauert fünf Minuten und kann alles entscheiden.
Richte deinem Hund einen Rückzugsort ein
Viele Hunde suchen sich bei Stress einen engen, dunklen Ort. Genau das kannst du ihm herrichten. Das muss keine Höhle sein: eine dicke Decke über die Hundebox dämpft schon die Geräusche, achte nur darauf, dass genug Luft reinkommt. Oder ein abgeschirmter Platz hinter dem Sofa, das Körbchen in der ruhigsten Ecke der Wohnung.
Genauso wichtig: Lass deinem Hund den Zugang zu den Orten offen, die er sich an Silvester selbst aussucht. Viele verziehen sich ins Gäste-WC, in die Dusche, ins Bad oder wollen in den Keller. Das ist kein Drama, sondern dein Hund reguliert sich selbst. Mach ihm die Türen auf, statt ihn da rauszuholen.
Leg den Entspannungsduft schon jetzt an
Wenn du mit einem Entspannungsduft arbeiten willst, fang jetzt damit an und nicht erst am 31. abends. Ein Tuch mit einem verdünnten, für Hunde geeigneten Öl, das dein Hund über die nächsten Tage immer wieder in entspannten Momenten riecht. So wird der Duft für ihn zum Signal für Ruhe. Packst du ihn zum ersten Mal mitten in der knallenden Nacht aus, ist er nur ein neuer, fremder Reiz und bringt gar nichts.
Übe die Lösestelle (fürs nächste Mal)
Ein Extra-Tipp, der richtig was bringt: eine feste Lösestelle mit Lösesignal. Also ein Ort, an dem sich dein Hund eher löst, weil er ihn schon kennt, plus ein Signal, mit dem du ihm anbietest, jetzt sein kleines oder großes Geschäft zu machen. In der Silvesternacht trauen sich viele Hunde draußen nämlich gar nicht mehr, weil überall was knallt.
Der Trick dahinter: Dein Hund lernt vorher, dass es an Silvester keine normale Gassi-Runde gibt. Ihr geht nur kurz zur Lösestelle, er löst sich, ihr geht wieder rein. Das gibt ihm Erwartungssicherheit und macht die ganze Sache für ihn leichter. Ehrlich gesagt baust du das nicht in zwei Tagen auf. Falls dein Hund es noch nicht kann, nimm es dir fürs nächste Silvester vor.
Die Silvesternacht selbst: so kommst du mit deinem Hund durch
Jetzt wird’s ernst. Ab dem späten Nachmittag geht das Geballer richtig los und dein Job ist nicht, deinem Hund die Angst wegzuzaubern. Das geht nämlich nicht. Dein Job ist, ihm durch diese Nacht zu helfen, so gut es eben geht.
Und jetzt kommt der Punkt, den viele unterschätzen: Es muss gar nicht die perfekte, tiefenentspannte Nacht werden. Selbst wenn dein Hund nur ein bisschen besser durchkommt, zählt das schon. Denn das eigentliche Problem kommt oft erst danach. Der Hund, der sich in der Silvesternacht so richtig erschreckt hat, geht die Tage drauf im Dunkeln gar nicht mehr raus, zuckt bei jedem kleinen Geräusch zusammen und jeder einzelne Knall wird zum Riesending. Jedes bisschen, das du deinem Hund in dieser Nacht leichter machst, hilft ihm, sich danach schneller zu erholen. Und macht die nächsten Silvester besser. Deshalb lohnt sich jede einzelne Sache hier.
Geh früh mit ihm raus
Plan die letzte richtige Löserunde auf den frühen Nachmittag, bevor es losgeht. Danach nur noch kurz zur Lösestelle und wieder rein. Wenn dein Hund einmal Pech hatte und mitten im Geballer draußen war, weißt du, warum das so wichtig ist: Ein Hund, der sich draußen erschreckt, verbindet das Rausgehen ganz schnell mit Panik. Also lieber einmal zu früh als einmal zu spät.
Bleib cool!
Du hast bestimmt schon gehört, dein Hund „spürt deine Angst“. Das stimmt so nicht. Dein Hund spürt keine Gefühle durch die Luft, aber er liest deine Körpersprache ziemlich genau. Und er hat gelernt: Wenn seine Menschen angespannt oder wütend sind, wird es für ihn oft ungemütlich. Denn dann passieren schnell Sachen, die ihm Angst machen.
Dazu kommt: Wenn du selbst gestresst bist, denkst du nicht mehr klar und machst vielleicht Quatsch. Du regst dich über die Böller draußen auf, aber dein Hund kann nicht wissen, dass die gemeint sind. Er denkt, du bist wütend auf ihn. Und das macht ihm zusätzlich Angst. Also kümmer dich an diesem Abend auch um dich selbst. Atme mal durch. Das hilft deinem Hund mehr, als du denkst.
Belohne bei jedem Knall
Das klingt erst mal komisch, ist aber richtig stark. Immer wenn es knallt, passiert für deinen Hund was Gutes: Es regnet Leckerli. Knall, Leckerli. Knall, Leckerli. Nach und nach drehst du damit die Bedeutung vom Knall um. Aus „oh Gott, was war das“ wird mit der Zeit „oh, das war das Geräusch, nach dem es was Feines gibt“.
Wichtig: Nimm irgendwas, das dein Hund so richtig krass findet. Erdnussbutter, Hummus, Frischkäse, irgendwas, für das er alles stehen und liegen lässt. Die trockenen Standard-Leckerli reichen an diesem Abend nicht.
Gib ihm was zum Kauen und Schlecken
Kauen und Schlecken kann Hunde beruhigen. Es lenkt ab, macht gute Stimmung und wirkt nebenbei als Gegenkonditionierung.
- Eine Schleckmatte mit was Leckerem drauf,
- ein Füllspielzeug, das ihn eine Weile beschäftigt
- oder ein robuster Kauknochen.
Viele Hunde konzentrieren sich dann darauf und nicht mehr so sehr auf das Geballer draußen.
Aber ganz ehrlich: Nicht jeder Hund geht da dran. Ein Hund, der schon in Panik ist, frisst erstmal nichts. Das ist okay. Bau keinen Druck auf, sondern biete es ihm einfach an. Will er gerade nicht, packst du es weg und bietest es später nochmal an. Vielleicht kommt der Moment im Lauf des Abends, in dem er doch dran geht.
Mach die Knallerei drinnen leiser und dunkler
Zieh die Rollläden runter und mach drinnen Licht an. Klingt banal, hilft aber doppelt: Die geschlossenen Rollläden dämpfen den Lärm ein bisschen und das Licht drinnen sorgt dafür, dass die grellen Blitze draußen nicht so reinstechen. So knallt und flackert es für deinen Hund weniger heftig.
Dazu machst du eine Geräuschkulisse an, die den Krach überlagert. Und jetzt kommt mein absoluter Geheimtipp, so random er auch klingt: Iron Man 3. Der Film hat am Ende eine ewig lange Actionszene, gut über eine Stunde, mit ordentlich Wumms. Und wie das bei diesen Filmen immer so ist, sind die Krachszenen viel lauter abgemischt als die Dialoge. Wenn du das gut timest, dass der große Showdown gegen Mitternacht läuft, überlagert das das Feuerwerk draußen richtig gut. Also, wenn du zweieinhalb Stunden toxische Männlichkeit ertragen kannst: here we go. Funktioniert natürlich auch mit jedem anderen krachigen Actionfilm oder lauter Musik.
Flüchte um Mitternacht auf die Autobahn
Wenn zu Hause gar nichts mehr geht und dein Hund nur noch Panik hat, kannst du kurz vor Mitternacht ins Auto steigen und auf die Autobahn fahren. Vorausgesetzt, dein Hund fährt gern Auto und hat damit kein Problem. Auf der Autobahn ist es relativ leise, du bist in Bewegung und ihr entkommt der schlimmsten Knallerei einfach. Viele Hundemenschen schwören drauf, weil ihr Hund im fahrenden Auto sowieso eher runterkommt.
Du kannst auch einen Rastplatz oder Parkplatz an der Autobahn ansteuern. Dort wird meistens wenig geböllert und dein Hund kann sich sogar mal lösen, ohne dass direkt neben ihm was hochgeht.
Fahr zum Flughafen
Ein Tipp, den kaum ein Mensch auf dem Schirm hat: An und um Flughäfen darf nicht geböllert werden. Manche Hundemenschen fahren deshalb an Silvester zum Flughafen und sitzen die kritische Zeit dort ab, oft mit vielen anderen Hundemenschen, die auf die gleiche Idee gekommen sind. Ruf vorher beim Flughafen an und frag, ob und wo das geht. So stehst du nicht vor Ort und weißt nicht wohin.
Und wenn du früh genug dran bist: Es gibt Flughafenhotels, die an Silvester angenehm leer sind, weil da eben nicht geknallt wird. Die kannst du auch für zwei, drei Tage buchen und mit deinem Hund hinfahren. Günstig sind die meistens nicht, das solltest du wissen. Aber für einen Hund, der jedes Jahr so leidet, lohnt sich das extrem. Klar, du könntest auch woanders Urlaub machen, wo wenig geknallt wird. Aber wenn du diesen Artikel gerade liest, hast du das für dieses Jahr wahrscheinlich eh schon verpasst.
Wenn dein Hund richtig Panik hat: was jetzt zählt
Bei manchen Hunden wird Silvester zur echten Tortur, egal was du tust. Es gibt einen Punkt, an dem nichts mehr hilft. Kein Leckerli, keine Schleckmatte, kein Iron Man 3. Manche Hunde haben in der Silvesternacht so große Angst, dass sie nichts mehr essen, nicht mehr auf dich reagieren und einfach nur noch zittern. Wenn dein Hund so weit ist, dann kannst du das gerade nicht mehr auflösen.
Und jetzt hör mir gut zu: Das ist nicht deine Schuld. Du hast nichts falsch gemacht und dein Hund stellt sich nicht an. Er sucht sich seine Angst nicht aus und er kann sie auch nicht abstellen. Wenn dein Hund heute Nacht nur irgendwie durchkommt und sich nicht entspannt, dann reicht das. Du musst nichts wegzaubern. Bleib einfach bei ihm.
Ein Punkt liegt mir hier besonders am Herzen: Stell deinen Hund nicht einfach ruhig. Finger weg von reinen Beruhigungsspritzen oder Sedativa wie Acepromazin (bekannt unter Namen wie Vetranquil oder Sedalin). Die machen deinen Hund körperlich bewegungsunfähig und gleichzeitig geräuschempfindlicher. Seine Angst wird dadurch nicht kleiner. Er kann nur nicht mehr weglaufen, sich verstecken oder irgendwie reagieren. Er liegt da, hat immer noch volle Panik und kommt nicht mehr aus seinem eigenen Körper raus. Das ist schlimmer für ihn, nicht besser.
Wenn dein Hund jedes Jahr so leidet, hol dir Hilfe von deiner tiermedizinischen Praxis. Es gibt gute, angstlösende Mittel, die deinem Hund wirklich helfen können. Aber die gehören in fachkundige Hände und wollen rechtzeitig vorher besprochen werden. Nichts, was du spontan in der Silvesternacht aus der Schublade ziehst.
So wird das nächste Silvester leichter für deinen Hund
Alles, was du hier gelesen hast, ist Erste Hilfe. Und die bringt schon was: Dein Hund ist in der Nacht weniger gestresst und erholt sich danach schneller. Aber seine Angst vorm Knallen ist damit nicht weg.
Die gute Nachricht: Du kannst deinem Hund zeigen, dass ein Knall nichts Schlimmes heißt. Dass er nicht abhauen muss, nicht bellen muss, nicht zittern muss. Nicht in zwei Tagen, aber wenn du früh genug im Jahr loslegst, sieht das nächste Silvester ganz anders aus. Dein Hund zuckt bei einem Böller vielleicht noch kurz, dreht dann aber den Kopf zu dir, statt in Panik loszurennen. Er geht in sein Körbchen, weil er gelernt hat, dass er sich da sicher fühlt. Und irgendwann pennt er an Silvester einfach durch, während es draußen kracht. Das geht wirklich und ich zeig dir, wie:
Lesetipp: So übersteht dein Hund Silvester
No Panic: gemeinsam kommt ihr da durch
Ich weiß, wie sich diese Nacht anfühlt. Mein Hund Paco kam 2009 aus dem spanischen Tierschutz zu mir, ein katalanischer Hirtenhund mit ordentlich Angst im Gepäck. Draußen war ihm die Welt zu viel und sobald es knallte, war er komplett neben sich. Ich saß an meinen ersten Silvestern mit ihm da und wusste einfach nicht, wie ich ihm helfen soll. Ihn leiden zu sehen und nichts tun zu können, das hat mich fertiggemacht.
Genau deshalb gibt es mein No Panic – Silvester-Training. Seit 2016 ziehe ich das jedes Jahr mit einer Gruppe Hundemenschen durch, vier Wochen lang vor Silvester. Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie du deinem Hund hilfst, dass er sich sicher fühlt, wenn es knallt, ohne ihn zu ignorieren oder ruhigzustellen. Alles läuft 100% online und du bekommst einen klaren Fahrplan, den du direkt umsetzen kannst. Fast 900 Hundemenschen haben da schon mitgemacht. Am Ende geht dein Hund viel entspannter durch die Silvesternacht als vorher.
Hier erfährst du mehr über mein „No Panic“ – Silvester-Training
Silvester mit Hund: was du dich jetzt wahrscheinlich fragst
Sorg schon vor der Nacht für einen Rückzugsort, an dem sich dein Hund sicher fühlt, und geh früh mit ihm raus, bevor das Geballer losgeht. Immer wenn es knallt, lass was richtig Leckeres für ihn abfallen, damit er den Knall mit was Gutem verknüpft. Dazu hilft was zum Kauen oder Schlecken. Bleib dabei selbst so ruhig wie möglich, weil dein Hund sich an dir orientiert. Und ganz wichtig: Du musst deinem Hund die Angst nicht wegzaubern. Es reicht, wenn du ihm hilfst, besser durch die Nacht zu kommen.
Wenn dein Hund in der Silvesternacht komplett in Panik ist, nicht mehr frisst und nur noch zittert, dann steht an erster Stelle: einfach bei ihm sein. Stell ihn auf keinen Fall mit Beruhigungsspritzen oder Sedativa ruhig, das macht die Angst nicht kleiner, sondern nimmt ihm nur die Möglichkeit zu reagieren. Wenn dein Hund jedes Jahr so leidet, sprich mit deiner tiermedizinischen Praxis über angstlösende Mittel und fang rechtzeitig mit einem Training an, das ihm langfristig hilft.
Nein. Der Mythos, dass du die Angst deines Hundes verstärkst, wenn du ihn tröstest, stimmt nicht. Angst ist eine Emotion, die dein Hund sich nicht aussucht und die du durch Zuwendung nicht „belohnst". Wenn dein Hund bei dir Nähe sucht, darfst du für ihn da sein. Mehr dazu, welche Silvester-Mythen sich hartnäckig halten und was wirklich stimmt, hörst du in meiner Podcast-Folge 7 Mythen über Angst vor Silvester beim Hund.
Je früher, desto besser. Deinem Hund die Angst vor dem Knallen zu nehmen, ist nichts, was in zwei Tagen klappt. Wenn du ein paar Wochen oder Monate Vorlauf hast, kannst du in Ruhe mit ihm üben. Aber auch die letzten Tage vor Silvester kannst du noch nutzen, um ihm die Nacht leichter zu machen. Wie du deinen Silvester-Tag mit Hund gut planst, hörst du in meiner Folge Silvester ohne Stress: So sieht eure perfekte Routine aus.
Kurzfristig helfen ein sicherer Rückzugsort, gedämpfte Geräusche, abgeschirmte Lichtblitze, was zum Kauen und Schlecken und Leckerli bei jedem Knall. Langfristig hilft nur ein Training, bei dem dein Hund lernt, dass ein Knall nichts Schlimmes bedeutet.
Angstlösende Medikamente können in schweren Fällen sinnvoll sein, gehören aber immer in die Hände deiner tiermedizinischen Praxis und helfen langfristig nur, wenn sie mit passendem Training kombiniert werden. Mehr dazu, wann eine Medikation Sinn ergibt, hörst du in meiner Podcast-Folge "Einsatz von Medikation und Verhaltensmedizin im Training mit Dr. Katrin Voigt".
